Presse VII – abgefahren MAGAZIN

05. Februar 2010

Seit letztem Jahr gibt eine “altblechbegeisterte Interessengemeinschaft”, “die es sich zur Aufgabe gemacht hat, automobiles Kulturgut zu sammeln, zu schützen, wieder auf die Straße zu bringen und artgerecht zu bewegen” ein interessantes Magazin heraus. Ich zitiere weiter:

“ABGEFAHREN – Das Magazin für den Altblechfetischisten und Rostpolierer.

Egal, ob euch ein abgefuckter Letzt-Hand-Youngtimer durch den Alltag begleitet, ihr einen perfekt restaurierten Oldtimer euer Eigen nennt oder ihr gerade einen historischen Rennwagen in der Garage aufbaut. Einfach Blinker links setzen, das Gaspedal bis zum Bodenblech durchtreten und auf die richtige Spur fahren. Die Zeiten der stetig ansteigenden Spritpreise und des Abwrackwahnsinns, bei dem jeder Rentner meint, seinen alten Benz lieber gegen einen nagelneuen Joghurtbecher aus Fernost einzulösen, lassen Liebhaber des alten Blechs mehr als nur verzweifeln. Wir, vom Abgefahren-Magazin, rufen Euch dazu auf jetzt zu handeln. Automobiles Kulturgut gilt es zu retten und wieder auf die Straße zu bringen. Jede einzelne Geschichte ist interessant und wert erzählt zu werden. Und deshalb gibt es jetzt auch das passende Magazin dazu.”

Und was wäre wohl passender, als die Geschichte unserer Tour und unserer Autos in diesem mehr als passenden Magazin zu erzählen?! Voilá:

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Artikel in "abgefahren MAGAZIN" vom 05.02., Teil 1

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Artikel in "abgefahren MAGAZIN" vom 05.02., Teil 2

Weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit des Heftes gibt es unter www.abgefahren-magazin.de

Steffen

Presse VI – markt

03. Februar 2010

Auch das Anzeigenblatt “markt” (Ausgabe Kitzingen) nimmt das Thema auf und veröffentlicht den Artikel über unsere Reise und das Hilfsprojekt:

xxx

Artikel in "markt - am Mittwoch (KT)" vom 03.02.

Steffen

Presse V – Die Kitzinger

30. Januar 2010

Letzte Woche durfte ich einem Reporter einer weiteren Lokalzeitung ein Interview geben. Das hier ist das Ergebnis. Ich finde den Bericht sehr schön geschrieben, allerdings wurden einige meiner Aussagen etwas “frei interpretiert”. Der Bericht startet sogar auf Seite 1!

Artikel in "Die Kitzinger" vom 30.01., Teil 1

Artikel in "Die Kitzinger" vom 30.01., Teil 1

Zum Vergrößern auf den Artikel klicken, mit dem Zurück-Button gehts zurück zu diesem Artikel:

Artikel in "Die Kitzinger" vom 30.01., Teil 2

Artikel in "Die Kitzinger" vom 30.01., Teil 2

Steffen

Eine Antwort zu “Presse V – Die Kitzinger”

  1. [...] Was die Presse dazu schreibt gibt es hier auf ihrem Blog [...]

Presse IV – Mainpost

27. Januar 2010

Die Kitzinger Ausgabe der “Mainpost” berichtet am 27.01. über die Tour und das Hilfsprojekt:

Mainpost, Ausgabe Kitzingen, vom 27.01.2010

Artikel in "Mainpost - Ausgabe Kitzingen" vom 27.01.

Steffen

Fahrerlager 2009 / 2010

26. Januar 2010

Es wird höchste Zeit, zumindest im Nachgang einmal das Fahrerlager der Dezember-Rallye 2009 vorzustellen. Insgesamt waren wir 36 Teilnehmer in 19 Autos.

Unsere Fahrzeugflotte hatte insgesamt eine Laufleistung von sage und schreibe 6.815.000 km! Also 170 mal die Erde umrundet… :-)

Im Einzelnen (Sortierung zufällig, die Kommentare zu den Preisen erklären sich weiter unten) waren dabei:

Florian

Mercedes-Benz 190, 2.0 D
Baujahr 1988
200.000 km
Schäden: Endtopf verloren
erzielter Preis: 1.025 EUR (weißer 190er-Diesel oder Veranstalterbonus?)

Florian

Florian

Michael

Mercedes-Benz 124, 200 D
Baujahr 1986
440.000 km
Schäden: beide Stoßdämpfer-Domlager vorn, Steuerhebel Niveauregulierung defekt, 1 Vorderachs-Stossdämpfer
erzielter Preis: 625 EUR (Aussage des Käufers: “Du hast schon bessere Autos gebracht!” :-) )

Michael

Michael

Eugen und Henry

Opel Kadett Combo, 1.3 S
Baujahr 1986
130.000 km
Schäden: kapitaler Steinschlag in der Windschutzscheibe
erzielter Preis: 350 EUR (wahrscheinlich für die komplette Küche im Laderaum… )

Eugen und Henry

Eugen und Henry

Ati und Christian, “Team Eifel”

Mercedes-Benz 124, 250 D
Baujahr 1988
450.000 km
Schäden: 2 Reifen, 1 Felge, Auspufftopf weggerissen, Steinschlag im Scheinwerferglas, Lichtmaschienenregler defekt
erzielter Preis: 900 EUR (zwar Kombi und rot, dafür aber ganz dekadent mit Klimaanlage!)

Ati und Christian

Ati und Christian

Alex und Jürgen, “Team Allgäu Pirates”

Mercedes-Benz 190, 2.0
Baujahr 1989
257.000 km
Schäden: 2 Hinterreifen, Heckstossfänger weggerissen
erzielter Preis: 575 EUR (der höchste erzielte Preis für einen Benziner!)

Jürgen und XXX

Jürgen und Alex

Jens und Winfried

Mercedes-Benz 124, 300 D
Baujahr 1987
324.000 km
Schäden: keine
erzielter Preis: 600 EUR

XXX

Jens und Winfried

Thomas und Ludger

Mercedes-Benz 124, 200 D
Baujahr 1988
470.000 km
Schäden: keine
erzielter Preis: 750 EUR

XXX

Thomas und Ludger

Guido und Thomas, “Team Lokari / ClimAir”

Mercedes-Benz 190, 2.0 D
Baujahr 1988
260.000 km
Schäden: Unterfahrschutz verloren, (in Folge davon) Ölwanne aufgerissen
erzielter Preis: 1.050 EUR (aha, wieder ein weißer 190er-Diesel)

Thomas und Guido

Thomas und Guido

Christiane und Oliver, “Team Köln”

Mercedes-Benz 124, 200 D
Baujahr 1988
300.000 km
Schäden: am Auto keine, aber Biervorräte durch Reibung der Dosen aneinander stark dezimiert
erzielter Preis: 800 EUR (eigentlich die Top-Konfiguration, aber trotzdem schlechter Preis!)

XXX

Christiane und Oliver

Britta und Harald, “Team Roadrunner”

Mercedes-Benz 124, 250 D
Baujahr 1991
455.000 km
Schäden: 1 Reifen, Loch im Auspuff
erzielter Preis: 775 EUR

XXX

Britta und Harald

Maresa und Tobias, “Team Schwarzer Tod” (wegen des Autos)

Mercedes-Benz 124, 200 D
Baujahr 1994
800.000 km (Tauschmotor mit 247.000 km)
Schäden: Radaufhängung hinten gerissen, Getriebe defekt (nur noch der 4. Gang übrig)
erzielter Preis: 850 EUR (die schlechteste Limousine mit dem besten Preis)

Maresa und Tobias

Maresa und Tobias

Domi und Marcus, “Team Nürnberg”

Mercedes-Benz 190, 2.0
Baujahr 1987
261.000 km
Schäden: 6 Reifen, verbogener Unterfahrschutz schleift an Riemenscheibe (in Folge dessen Keilriemen kaputt), Steinschlag Windschutzscheibe, Fussabdruck in der Tür (von Jürgen)
Preis: 450 EUR (Anschaffung 400 EUR – Glückwunsch!)

Dominik und Marcus

Dominik und Marcus

Stephan, Christian und Edi, “Team Würzburg”

Mercedes-Benz 124, 250 D
Baujahr 1993
423.000 km
Schäden: Tachowelle abgerissen
erzielter Preis: 750 EUR

XXX

Stefan, Christian und Edi

Olli und Silvio, “Team Lucky Seven”

Opel Omega A, 2.6i (der mit dem Tankwagen im Schlepptau ;-) )
Baujahr 1991
176.000 km
Schäden: Unterfahrschutz weggerissen, 1 Lüfter (von 2) defekt, Verkleidungen Seitenteile verloren
erzielter Preis: 350 EUR

Sylvio und Oliver

Silvio und Oliver

Anika und Welle

Mercedes-Benz 190, 2.0
Baujahr 1989
238.000 km
Schäden: 3 Reifen und eine zersplitterte Seitenscheibe (bevor es überhaupt richtig losging)
erzielter Preis: 500 EUR (Auto optisch “wie neu”, aber Benziner mit Automatik!)

Anika und Welle

Anika und Welle

Fabien und Frank

Mercedes-Benz 124, 250 D
Baujahr 1988
425.000 km
Schäden: keine
erzielter Preis: 775 EUR

Frank und Fabien

Frank und Fabien

Sabine und Jessica

Opel Vectra A, 1.6
Baujahr 1991
200.000 km
Schäden: Zylinderkopf undicht, Kühler undicht, Loch im Auspuff, Loch im Bodenblech Fahrerseite (nasse Füsse beim Durchfahren von Pfützen), 1 Reifen, Loch im linken Scheinwerferglas, Katalysator defekt
erzielter Preis: 350 EUR (Frauenbonus oder Mitleid?)

Sabine und Jessica

Sabine und Jessica

Jörg

Mercedes-Benz 124, 300 D
Baujahr 1986
556.000 km
Schäden: 2 Reifen, Stoßdämpfer-Domlager vorn und Auspuff undicht
erzielter Preis: 600 EUR (gleich 2 Zylinder zu viel…)

Jörg

Jörg

Didi und Steffen, “Team Babelfish”

Mercedes-Benz 124, 250 D
Baujahr 1987
450.000 km
Schäden: Auspuffschelle weggerissen
erzielter Preis: 775 EUR (ohne Worte… )

Didi und Steffen

Didi und Steffen

Wie wir lernen mussten, ist der Afrikaner nicht pauschal mit jedem Gebrauchtwagen zufrieden. Erstens muss es ein Mercedes sein. Soweit komme ich ja noch mit… Dann ist ein 190er aber besser als ein 124er. Warum? Nachdem in Afrika doch sowieso immer mindestens zu sechst gefahren wird, wäre ein bischen mehr Platz doch sinnvoller? Dann muß es ein Diesel sein. Ok, die Kraftstoffversorgung ist eben nicht so ausgefeilt wie bei uns und die (alten) Mercedes-Diesel sind einfach nicht kaputt zu kriegen. Der Diesel darf dann aber nur 4 Zylinder haben. Hä? Haben die mal unter die Haube geguckt? Beim 124er sind 4-, 5- und 6-Zylinder-Diesel absolut baugleich. Bloß eben jedesmal ein Zylinder mehr. Und am Verbrauch kann’s ja wohl auch kaum liegen. Und das Auto muß ein Schaltgetriebe haben, was wahrscheinlich an der Fehleranfälligkeit liegt. Ein Schaltgetriebe ist eben einfacher zu reparieren. Und der Knaller: Es muß eine Limousine sein! Mit einem Kombi können Afrikaner nichts anfangen. Wahrscheinlich haben sie eine Art Platzangst: Angst vor vor ZU VIEL Platz… Ach und dann wäre da noch die Farbe. Rot geht gar nicht, am liebsten haben sie schwarz – oder zur Not noch grün (wegen Islam …).

Wir lernen also: Ein roter 124er Kombi, mit Benzinmotor (oder 6-Zylinder-Diesel) und Automatik kann direkt in Deutschland bleiben, mit ihm wird man keinen guten Preis erzielen. Favorit für Afrika ist ein 190er-Diesel, mit Schaltgetriebe in weiß oder schwarz. Vergleicht mal die erzielten Preise… !

Steffen

Internet in Afrika – Nachtrag

19. Januar 2010

Wider erwarten hatte es in der Zebrabar doch keinen Internetzugang. In Mauretanien hatte es zwar tatsächlich in der “Auberge Sahara” WLAN, wir aber nur sehr wenig Zeit. Deshalb hat sich hier seit dem 7. Januar leider nichts mehr getan.  Nun wieder zu Hause werden wir aber, der Vollständigkeit wegen, die Einträge nachtragen.

didi

7 Antworten zu “Internet in Afrika – Nachtrag”

  1. Florian sagt:

    Bin froh, dass ihr wieder da seid. Zwischenzeitlich war die ganze Webseite offline, da macht man sich so seine Gedanken. Willkommen zurück.

  2. Meisse sagt:

    Hallo Schwester,
    hier wurde ich von “milden” (im Norweger gebrauch) -3 grad und leichtem schneetreiben empfangen.
    Ein indischer kollege, dem ich den link zum Blog geschickt habe freut sich ueber didi, so wird in Indien die schwester genannt :-)

  3. Didi sagt:

    Das die Webseite offline war, lag schlichtweg an unserem Webhost “Kontent”. Der ist zwar günstig, der Service dafür aber eher verbesserungswürdig! Da das nicht das erste Vorkommen dieser Art war, werden wir auch demnächst den Hostel-Webspace umziehen!

    @Meisse
    Hm, mit dem Wetter ist es hier in Unterfranken auch nicht besser. Um die Null Grad, mal Schnee, mal Regen – ich will wieder bei 30 Grad in die Hängematte *schnief*. Das mit der Schwester ist ja lustig, er soll aber nicht auf die Idee kommen, dass ich ihn in meine Familie aufnehme… ;-)

  4. Olli sagt:

    Hallo, ihr beiden….

    schön das ihr beide heile gut angekommen seid….konntet ja noch ein wenig länger das schöne Wetter in der Zebrabar geniessen…

    Wir hören voneinander….Olli mit dem Omega

  5. anika sagt:

    …die side ist wirklich sympathisch geworden, fehlen nur noch fotos von euch in der hängematte.
    beim mir hat der alltag schon längst wieder einzug gehalten, aber ich träume bisher jede nacht von der wüste;-)

  6. Didi sagt:

    Die Bilder mit der Hängematte kommen schon noch. So die Zeit es nach und nach zu lässt. Seit gestern hat mich der Hostel-Dienst-Alltag auch wieder zurück…

  7. Artur sagt:

    ich verspür sogar beim lesen wehmut, obwohl ich gar nciht dabei war. wahnsinn. find ich soooo geil, was ihr da durchgezogen habt! :-)

    grüßle
    artur

Saint-Louis – Dakar

17. Januar 2010

Am 17. Januar machen schließlich auch wir uns auf die Rückreise. Mit dem Taxi geht es nach Dakar und von dort mit dem Flugzeug über Madrid nach Frankfurt. Von dort werden wir mit dem Zug zurück nach Würzburg fahren. Mit in den 2 Taxis sind Ati und Christian, sowie Christiane und Oliver.

Im Taxi nach Dakar

Im Taxi nach Dakar

So wäre es auch gegangen ...

So wäre es auch gegangen ...

Unterwegs wieder überall Müll

Unterwegs wieder überall Müll

Kurze Pause unterwegs, Obama ist auch im Senegal ein Star

Kurze Pause unterwegs, Obama ist auch im Senegal ein Star

Straßenszene

Straßenszene

Platz ist in der kleinsten Hütte...

Platz ist in der kleinsten Hütte...

Endlich in Dakar, überall Armut

Angekommen in Dakar, überall Armut

Endlich der Flughafen im Blick, links der Tower

Endlich der Flughafen im Blick, links der Tower

Ursprünglich wollten wir uns auch noch Dakar anschauen, davon wurde uns aber von den “Erfahrenen” abgeraten. Sie hatten recht. Was wir gesehen haben, hat uns völlig gereicht. Überall Dreck und Verfall, sowie bettelnde oder irgendeinen Kram verkaufen wollende Menschen. Die Fahrt durch den kilometerlangen Stau war der reinste Spießrutenlauf. Wir sind froh, als wir endlich im Flughafen sind. Im Terminal waren übrigens die meisten Moskitos der gesamten Reise (ich weiß, Didi hatte in der Auberge Sahara in Nouakchott noch mehr … ), wenn also jemand über Malariavorsorge nachdenkt, dann für die Abreise!

Steffen

3 Antworten zu “Saint-Louis – Dakar”

  1. Dommi sagt:

    Bezüglich der Dakar-Besichtigung muss ich widersprechen. Marcus und Ich haben Dakar angesehen und ich muss sagen der Eindruck auf der Taxifahrt täuscht ein wenig.

    Klar ist:
    - Dakar ist versmogt
    - es fahren mehr Autos als in St.Louis (und damit auch mehr ohne Kat)
    - das Stadtbild ist nicht das von St. Louis
    - und wenn man in den Stau kommt ist man verloren

    Aber man muss bedenken, dass Dakar eine Großstadt ist; und es gibt in Dakar durchaus auch schöne Plätze. Der Gestank lässt Richtung Innenstadt nach, es wird grüner. Die Stadt selbst ist ein einziger großer Markt und die Ile Goree ist auch nicht zu verachten.

    Gestört hat allerdings, dass man als Tourist in der Stadt von noch mehr Leuten angesprochen und genervt wird bzgl. Geschäft anschauen oder Stadt- / Marktführung machen und diese dann auch nur sehr schwer wieder los wird.

    Lg
    Dommi

  2. Steffen sagt:

    Ok, dann haben wir anguck-technisch wohl was verpaßt. Auf die aufdringlichen Leute kann ich aber gern verzichten. Von denen hatten wir in Saint Louis mehr als genug. Wobei man Didi mal – wider Erwarten – mittelmäßig genervt erleben konnte. Das wars wert… ;-)

  3. Didi sagt:

    Ich hätte mir Dakar schon auch gerne angesehen. Auch wenn andere davon abraten kann man sich ja, wie ihr, sein eigenes Bild machen. War aber allein schon aus Zeitgründen nicht drin. Und wie hieß noch mal das clevere Kerlchen aus St. Luis? Bob? Meinte ja auch, es gäbe dort auch interessante Fleckchen. Allerdings muss ich auch Steffen Recht geben. Meine Nerv-Grenze zu erreichen ist gar nicht so einfach aber die Straßenverkäufer von St. Luis haben das recht schnell geschafft und wenn das in Dakar noch schlimmer war… oje…

    didi

Abschied (von der Truppe)

16. Januar 2010

Heute ist dann schließlich so weit: Ein großer Teil von unserer Gruppe muß abreisen. Es werden einige Taxis bestellt, die sogar pünktlich erscheinen. Soweit wir wissen, haben auch alle Autos die 350 km bis Dakar heil überstanden. Ein tränenreicher Abschied beginnt. :-) Es ist schon erstaunlich, wie sehr man sich in der doch relativ kurzen Zeit aneinander gewöhnt… Aber vielleicht liegt das auch an der immer guten Stimmung in unserer Reisegruppe. Danke dafür an alle!

Die Taxis werden beladen

Die Taxis werden beladen

Und das sind noch die besseren Taxen ...

Und das sind noch die besseren Taxis ...

Letzte Gespräche

Letzte Gespräche

Guido, glücklich, mit einem seiner Produkte ...

Guido, glücklich, mit einem seiner Produkte an einem afrikanischen Taxi ...

Und als nun der Großteil der lärmenden Deutschen abgezogen ist, gehört die Zebrabar endlich uns – und der Urlaub kann beginnen… ;-)

Die Zebrabar ist plötzlich wie leergefegt

Die Zebrabar ist plötzlich wie leergefegt

Relaxen in der Hängematte

Relaxen in der Hängematte

Sonnenuntergang am Atlantik

Sonnenuntergang am Atlantik

Herrlich… !!! Ich geh’ hier nie wieder weg.

Steffen

Abhängen kann man auch noch einen Tag …

16. Januar 2010

Weitere Impressionen:

Bucht im Senegal

Bucht im Senegal

weils so schön ist - nochmal

... weil's so schön ist - nochmal

lazy dog

Lazy dog

lazy cat

Lazy cat

didi

Abhängen in der Zebrabar

15. Januar 2010

Ein paar Impressionen:

Aussichtsplattform

Die Aussichtsplattform

Paddeln im Senegal

Paddeln im Senegal

Spazieren am Strand

Spazieren am Strand

Der Atlantik

Der Atlantik

Abends waren wir nochmal in Saint-Louis unterwegs. Kleine Kneipentour mit Ende in der Disco. Einer der nervigen Strassenverkäufer entpuppt sich als clevereres Kerlchen als die anderen. Er spricht fließend Englisch und Italienisch. Wir nehmen ihn mit, geben ihm ein paar Biere und Zigaretten aus und plaudern mit ihm über Saint-Louis und den Senegal. Ich frage ihn ob er Moslem ist, da er Bier trinkt. Er lacht und sagt: “We are moslems to the left.” Ich lache mit und meine: “So the Mauretaniens are moslems to the right?” Er hört auf zu lachen: “They lie!” Und er erzählt uns, die reichen Mauretanier würden am Wochenende über die Grenze kommen, um ins Casino zu gehen und Bier zu trinken. Wenn sie zurück zu Hause sind, spielen sie wieder die Braven. Keine Ahnung ob es stimmt, aber wie er es erzählte machte zumindest klar, dass es seine feste Meinung ist.

Die Disco war etwas skuril, besucht lediglich von Touristen und Einheimischen aus der obersten Schicht. Als ich mein erstes Bier bezahle weis ich auch warum. Umgerechnet über 3,00 EUR für eine 0,33 l Flasche Bier. Das ist teuerer als bei uns zu Hause in Würzburg…!

didi